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Anamnese   [zurück zum Text]
Unter Anamnese versteht man die systematische Erfassung der gesundheitlichen Vorgeschichte, der Lebensumstände und der aktuellen Beschwerden des Patienten.
Baunscheidtieren   [zurück zum Text]
Baunscheidtieren ist ein bewährtes Verfahren bei Verspannungen, Rückenbeschwerden oder Gelenkerkrankungen. 1848 entwickelte der Ingenieur Carl Baunscheidt aufgrund eigener Heilerfahrung ein Gerät zum leichten Anritzen der Hautoberfläche. Der hiermit behandelte Bereich wird anschließend mit einem speziellen Öl eingerieben, fühlt sich warm an und kann jucken. Es bilden sich kleine Bläschen, die je nach Reaktionsintensität nach einiger Zeit wieder verschwinden. Mit der Bläschenbildung geht oft eine schnelle Schmerzlinderung einher.
5 Elemente   [zurück zum Text]
Die Fünf-Elemente-Lehre ist eine Theorie des Daoismus, die Gesetzmäßigkeiten beschreibt, nach denen die Prozesse in der Natur ( entstehen, verändern, vergehen ) ablaufen. Die Elemente sind Erde, Metall, Wasser, Holz und Feuer, die sich dynamisch beeinflussen und deren beobachtete Eigenschaften und Wechselwirkungen auf den menschlichen Körper übertragen werden. Die griechische Philosophie entwickelte die Vier-Elemente-Lehre mit den Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft zur Beschreibung der Lebensprozesse.
Globuli   [zurück zum Text]
Kleine Streukügelchen aus Rohrzucker mit einem Durchmesser von 0,5 - 1,5 mm, auf die ein natürlicher Wirkstoff aufgebracht wird. Sie werden besonders häufig in der Homöopathie verwendet. Aber auch Bachblüten, spagyrische Essenzen oder Schüssler Salze können in Form von Globuli verabreicht werden.
Gua Sha   [zurück zum Text]
Gua Sha ist eine in Asien weit verbreitete volksheilkundliche Behandlung, bei der mit einer abgerundeten Kante eines Porzellanlöffels mehrmals kräftig über einen eingeölten Hautbereich geschabt wird, bis deutliche Verfärbungen unter der Haut auftreten. Die verstärkte Durchblutung bringt schnelle Erleichterung besonders bei Erkältungen, Fieber und Muskelschmerzen.
HaCi-Fünf-Elemente-Nadeln   [zurück zum Text]
Schröpfköpfe mit magnetischer Druckkopfspitze.

Hirudin   [zurück zum Text]
Ein Gemisch von 65 bis 66 Aminosäuren, welches im Blutegelspeichel vorkommt und eine stark gerinnungshemmende Wirkung aufweist. Es ermöglicht dem Blutegel das Absaugen von Blut über einen längeren Zeitraum.
Hirudo medicinalis   [zurück zum Text]
Egel gehören zum Stamm der Ringelwürmer. Medizinische Blutegel sind meist bräunlich mit rötlichen Längsstreifen auf dem Rücken, und sie können über 30 Jahre alt werden. Sie beißen sich in der Haut ihrer Wirte fest und saugen dort Blut bis zur Sättigung. Danach fallen sie selbstständig ab und benötigen bis zu einem Jahr keine weitere Nahrung mehr.

Huangdi neijing — Klassiker des gelben Kaisers zur inneren Medizin   [zurück zum Text]
Das Grundlagenwerk der traditionellen chinesischen Medizin "Der Klassiker des gelben Kaisers zu inneren Medizin" entstand einige Jahrhunderte v. Chr. Es besteht aus einem theoretischem Teil, in dem philosophische Fragen zwischen dem Gelben Kaiser und seinem Leibarzt erörtert werden und einem praktischen Teil über die Anwendung von Akupunktur, Moxibustion, Ernährungs- und Kräuterkunde.

Kinesiologie   [zurück zum Text]
Kinesiologie ist die Lehre von der Körperbewegung im Zusammenspiel mit seinem Energiesystem. Mit Hilfe des Muskeltestes, einer sanften Bewertung von Muskelreaktionen, werden Bereiche überprüft, in denen der Körper aus dem Gleichgewicht geraten ist. Zudem wird getestet welche Faktoren helfen können, zu Gesundheit und Wohlbefinden zurückzufinden.
Ling gui ba fa   [zurück zum Text]
Akupunktur der 8 Außerordentlichen Leitbahnen, die in der TCM als Energiespeicher verstanden werden, in denen überschüssige Energie aufgenommen und bei Bedarf wieder abgegeben werden kann.
Liquor   [zurück zum Text]
Liquor cerebrospinalis
Der Liquor ist die im zentralen Nervensystem (Gehirn und Rückenmark) zirkulierende klare und zellarme Gewebsflüssigkeit. Er wird in den Hirnkammern gebildet und hat die Hauptaufgabe, Gehirn und Rückenmark vor Erschütterungen zu schützen.
Meditation   [zurück zum Text]
Durch Konzentration auf die Atmung und eine Beruhigung des Geistes erzeugt Meditation auf natürliche Weise einen Zustand körperlicher Entspannung. In diesem Zustand bewusster Achtsamkeit können Schwierigkeiten betrachtet, Lösungen gefunden und Selbstheilungskräfte aktiviert werden.
Meridian   [zurück zum Text]
In der traditionellen chinesischen Medizin werden mit diesem Begriff Kanäle beschrieben, in denen die Lebensenergie fließt. Auf den Meridianen liegen die Akupunkturpunkte.
Milieutherapie   [zurück zum Text]
Mit Milieu ist der Raum zwischen den Zellen gemeint, der auch extrazelluläre Matrix oder Pischinger Raum genannt wird. Er ist zuständig für Fixierung, Formgebung und Ernährung der Zellen und somit von zentraler Bedeutung für die Zellfunktion und die Fähigkeit zur Regulation. Durch Zellabfallprodukte und Gifte, die sich im Körper ablagern (Medikamente, Umweltgifte, zu viel und ungesunde Nahrung) wird die Funktion der Zellen beeinträchtigt. Milieutherapie beeinflusst über Heilfasten oder entgiftende Maßnahmen das Gewebe, das die Körperzellen umgibt.
Moxibustion   [zurück zum Text]
Wärmebehandlung von Akupunkturpunkten oder Meridianen mit glimmendem Beifußkraut. Die Blätter des Beifuß (Artemisia vulgaris) werden getrocknet, gereinigt und zerrieben, so dass die feine Konsistenz der Fasern ein gleichmäßiges Verglimmen ermöglicht. Moxibustion wirkt erwärmend und stimuliert das Yang im Körper.
Phytotherapie   [zurück zum Text]
Die Verwendung von Heilpflanzen als Arzneimittel. Verarbeitet werden die gesamte Pflanze oder Pflanzenteile wie Blüten, Wurzeln oder Samen. In der EU müssen pflanzliche Arzneimittel behördlich zugelassen werden und eine festgelegte Wirkstoffmenge sowie gleichbleibende Qualität aufweisen.
Pulsdiagnose   [zurück zum Text]
Die chinesische Pulstastung erfolgt an sechs verschiedenen Positionen am Handgelenk des Patienten und vermittelt einen Eindruck über die Qualität der Pulswelle. Der Puls kann sich beispielsweise kraftvoll, leer, tief, oberflächlich oder gespannt anfühlen. Diese unterschiedlichen Qualitäten geben dem Therapeuten Hinweise auf den Zustand des Körpers, unterstützen die Befunderhebung und beeinflussen gegebenenfalls die Auswahl der Akupunkturpunkte.
Qi   [zurück zum Text]
Ein Begriff, der in der Vorstellung der traditionellen chinesischen Medizin die Lebensenergie beschreibt. Diese Kraft entsteht aus dem ständigen Wechselspiel der beiden Polaritäten Yin und Yang und ist die Quelle aller Funktionsabläufe im Körper. Qi strömt durch die Leitbahnen (Meridiane) und ist zuständig für Organfunktionen, Wachstum, Entwicklung, Wärme und Abwehrkraft.
Qi Gong   [zurück zum Text]
Qigong ist eine chinesische Atem- und Bewegungsform, mit dem Ziel den Qi-Fluss im Körper zu regulieren und zu harmonisieren. Das Praktizieren der Übungen soll Körper, Geist und Lebensenergie stärken, die Gesundheit erhalten und bei Krankheit die Selbstheilungskräfte anregen.
reflektorisch   [zurück zum Text]
Als Reflex ablaufend. Ein Reflex ist eine unwillkürliche, schnelle Reaktion des Organismus auf einen bestimmten Reiz.
Taijiquan   [zurück zum Text]
Taijiquan ist eine chinesische innere Kampfkunst, die auch unter dem Namen Taiji oder chinesisches Schattenboxen bekannt ist. Im Zentrum des Übens stehen sogenannte Formen, ineinander übergehende, fließende Bewegungsabläufe, die meist langsam und ruhig ausgeführt werden. Ziel ist es, weich und durchlässig zu werden, so dass der Körper im Falle eines Angriffs spontan und natürlich reagiert, dem Angreifer keinen Widerstand entgegensetzt, sondern stattdessen die Kraft des Gegners ausnutzt und gegen ihn selbst richtet. Heutzutage tritt der Kampfkunstaspekt häufig in den Hintergrund und Taijiquan wird zur Entspannung, Gesundheitsvorsorge und als eine Form der Meditation praktiziert.
TCM — traditionelle chinesische Medizin   [zurück zum Text]
TCM ist die gebräuchliche Abkürzung für traditionelle chinesische Medizin. Die Grundlagen der TCM haben ihren Ursprung vor über 2000 Jahren in der daoistischen Weltanschauung. Über das Beobachten und Interpretieren von Naturphänomenen, verknüpft mit praktischen Erfahrungen, erlangten die Ärzte dieser Zeit Erkenntnisse über den Menschen. Über die Jahrhunderte entwickelte sich die TCM weiter, und bei bestimmten Erkrankungen ist die Behandlung mit Akupunktur, einem Teilgebiet der traditionellen chinesichen Medizin, heute auch in der Schulmedizin etabliert.
vegetatives Nervensystem   [zurück zum Text]
Es wird auch autonomes Nervensystem genannt und kann größtenteils nicht bewusst gesteuert werden. Es regelt Funktionen wie die Atmung, die Verdauung oder den Stoffwechsel.
Yin & Yang   [zurück zum Text]
Die Begriffe Yin und Yang entstammen der daoistischen Philosophie und beschreiben den Prozess der ständigen, natürlichen Veränderungen und Verwandlungen im Universum. Sämtliche Vorgänge im Kosmos enthalten diese beiden entgegengesetzten Aspekte, die sich wiederum fließend ineinander umwandeln, wie Tag und Nacht, schnell und langsam, heiß und kalt. Nacht, langsam und kalt sind Beispiele für Yin. Tag, schnell und heiß sind Yang-Phänomene.

Zungendiagnose   [zurück zum Text]
In der traditionellen chinesischen Medizin wird zur Diagnosefindung auch die Zunge betrachtet. Beurteilt werden der Zungenkörper, die Zungenfarbe, die Beweglichkeit und der Zungenbelag. Veränderungen können auf Störungen im Organismus hinweisen, wobei akute Beschwerden eher den Belag und länger bestehende Störungen eher den Zungenkörper verändern. Sowohl Puls- als auch Zungendiagnose vervollständigen den Anamnesebefund.

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